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Online-Statistiken

Diese Rubrik enthält statistische Daten, die nicht in gedruckter Form veröffentlicht werden aber auch Ergänzungen zu bestehenden statistischen Daten.

Kleine und mittelständige Unternehmen

Letzte Überarbeitung : 17 Dezember 2018

Die Statistiken über kleine und mittelständige Unternehmen werden stets mit großer Aufmerksamkeit betrachtet und nehmen auch immer eine wichtige Stellung in der Presse ein.

Da das LSS von allen Arbeitgebern aus dem Privatsektor Angaben erhält (Selbständige ohne Personal, die auch zu den KMU gezählt werden müssen, sind unbekannt ; einige sind jedoch beim Landesamt für Sozialversicherung der Selbstständigen INASTI eingetragen), verfügen wir über eine beinahe unerschöpfliche Informationsquelle, um Angaben über die KMU zu sammeln und zu veröffentlichen.

Die Graphiken, die hier vorgestellt werden, beruhen auf den Angaben des LSS.

Um als KMU zu gelten, muss ein Unternehmen eine Reihe von Kriterien im Bereich der Beschäftigung und Umsatz erfüllen. Da das LS nur eine Information über die Beschäftigung verfügt, wird in diesen Statistiken nur dieses Kriterium für die Definition der Zielgruppe angewandt.

In Belgien betrachtet man im Allgemeinen ein kleines Unternehmen als ein Unternehmen, das weniger als 50 Arbeitnehmer beschäftigt. Ein mittelgroßes Unternehmen ist ein Unternehmen mit weniger als 250 Arbeitnehmern. Die Europäische Union macht keinen Unterschied zwischen kleinen und mittelständigen Unternehmen, achtet aber auf die Grenze von 250 Arbeitnehmern.
Die Einteilung des LSS in Dimensionsklassen hat jedoch einen Grenzwert von weniger als 50 Arbeitnehmern, aber keinen Grenzwert bei 250, so dass wir hier die am nahe liegendste Grenze einsetzen, d.h. weniger als 200 Arbeitnehmer.

Ein sehr wichtiges Kriterium in einem Föderalstaat wie Belgien ist letztendlich die Verteilung auf die Regionen. Die geographische Verteilung beruht auf dem Hauptsitz des Unternehmens (der wichtigste Betriebssitz – mit dem meisten Personal). Dies bedeutet, dass das gesamte Personal eines Unternehmens dem Hauptsitz zugewiesen wird, auch wenn es nicht unbedingt dort arbeitet. Es kann deshalb immer eine Verzerrung der reellen Situation auftreten, aber da es sich hier um KMU handelt, bleibt dies in gewissen Schranken (Die dezentralisierte Statistik entsprechend Ort der Beschäftigung kann hier nicht benutzt werden, da beispielsweise auch die Abteilungen großer Betriebe (Büros von Großbanken beispielsweise) auf diese Weise als KMU betrachtet werden würden, was letztendlich nicht stimmt (siehe auch den Einleitungstext der fraglichen Broschüre)).

Bei den hier erbrachten Statistiken muss man deshalb folgende Elemente berücksichtigen :

  1. Selbstständige Unternehmen ohne Person sind nicht inbegriffen;
  2. Die Grenze liegt bei 49-50 und 199-200 und nicht 50-51 und 200-201, und es geht um eine Zählung der Arbeitsstellen am Ende des Quartals;
  3. Die Zuweisung an eine Region stellt nicht immer die geographische Realität im Bereich Arbeitsstellen dar;
  4. Die Definition des Privatsektors entspricht der üblichen Definition des LSS (siehe auch FAQ).

Folgende Graphiken werden dargestellt, jeweils für das zweite und das vierte Quartal ab 2005 (auf Französisch - auf Niederländisch):

  • Die Anzahl der Arbeitgeber im Privatsektor mit weniger als 50 Arbeitnehmern (in absoluten Zahlen) pro Region;
  • Die Anzahl der Arbeitgeber im Privatsektor mit weniger als 50 Arbeitnehmern (im relativen Anteil gegenüber der Gesamtanzahl Arbeitgeber im Privatsektor in der jeweiligen Region);
  • Die Anzahl der Arbeitgeber im Privatsektor mit weniger als 200 Arbeitnehmern (in absoluten Zahlen) pro Region;
  • Die Anzahl der Arbeitgeber im Privatsektor mit weniger als 200 Arbeitnehmern (im relativen Anteil gegenüber der Gesamtanzahl Arbeitgeber im Privatsektor in der jeweiligen Region);
  • Die Anzahl Arbeitsstellen (am Ende des Quartals) bei Arbeitgebern im Privatsektor mit weniger als 50 Arbeitnehmern (in absoluten Zahlen) pro Region des Arbeitgebers.
  • Die Anzahl Arbeitsstellen (am Ende des Quartals) bei Arbeitgebern im Privatsektor mit weniger als 50 Arbeitnehmern (im relativen Anteil gegenüber der Gesamtanzahl Arbeitgeber im Privatsektor in der jeweiligen Region).
  • Die Anzahl Arbeitsstellen (am Ende des Quartals) bei Arbeitgebern im Privatsektor mit weniger als 200 Arbeitnehmern (in absoluten Zahlen) pro Region des Arbeitgebers.
  • Die Anzahl Arbeitsstellen (am Ende des Quartals) bei Arbeitgebern im Privatsektor mit weniger als 200 Arbeitnehmern (im relativen Anteil gegenüber der Gesamtanzahl Arbeitgeber im Privatsektor in der jeweiligen Region).
  • Das geschaffene Arbeitsvolumen in Full Time Equivalent (FTE, Beschäftigungsjahre) bei Arbeitgebern im Privatsektor mit weniger als 50 Arbeitnehmer (in absoluten Zahlen) pro Region des Arbeitgebers.
  • Das geschaffene Arbeitsvolumen in Full Time Equivalent (FTE, Beschäftigungsjahre) bei Arbeitgebern im Privatsektor mit weniger als 50 Arbeitnehmer (im relativen Anteil gegenüber der Gesamtanzahl Arbeitgeber im Privatsektor in der jeweiligen Region).
  • Das geschaffene Arbeitsvolumen in Full Time Equivalent (FTE, Beschäftigungsjahre) bei Arbeitgebern im Privatsektor mit weniger als 200 Arbeitnehmer (in absoluten Zahlen) pro Region des Arbeitgebers.
  • Das geschaffene Arbeitsvolumen in Full Time Equivalent (FTE, Beschäftigungsjahre) bei Arbeitgebern im Privatsektor mit weniger als 200 Arbeitnehmer (im relativen Anteil gegenüber der Gesamtanzahl Arbeitgeber im Privatsektor in der jeweiligen Region).

Die Analyse der Zahlen macht deutlich, dass 99 % der belgischen Unternehmen laut der europäischen Definition als KMU betrachtet werden müssen, wodurch dieses Kriterium für das Land wenig pertinent wird.

Ferner kann der relative niedrige Anteil von « Brüsseler » KMU gegenüber den anderen Regionen sich durch die große Anwesenheit von Hauptsitzen von großen Unternehmen in dieser Region erklären.

Schließlich können die Zahlung beeinflusst werden durch Ereignisse des “Lebens” des Unternehmens (Fusionen, Abtretungen, Übernahmen, Filialisierung, Massenentlassungen…). Diese Phänomene können das Bild der Dynamik bestimmter Kategorien der Unternehmen verzerren.

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