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Student@work-App: ein erster Schritt zum mobilen E-Government in der sozialen Sicherheit 2015-02-10

Die Onlineanwendung Student@work des LSS (Landesamt für soziale Sicherheit) steht ab heute als App für mobile Geräte zur Verfügung. Werkstudenten mit einem Smartphone können jetzt überall die Anzahl ihrer übrigen Tage überprüfen und für Ihren Arbeitgeber eine Bescheinigung ausstellen.

Bessere mobile Benutzerfahrung

Student@work gibt es seit 2012 als Webanwendung und war von Beginn an eine für mobile Anwendungen optimierte Version. Durch die schnellere Verbreitung von Smartphones und Tablets vergrößerte sich jedoch die Nachfrage nach einer, nativen‘ App, die eine bessere Benutzererfahrung bietet.

„Wir hatten den Eindruck, dass der Schritt zu einer echten App unvermeidbar geworden war“, erklärte Koen Snyders, Generalverwalter des LSS. „Es ist wichtig, dass Sie Ihre Daten ohne zu viele Umwege abfragen können. Das gilt natürlich ganz besonders für ein junges und mobiles Publikum wie die Studenten.“

Lange Abfragezeit

Ein wesentlicher Vorteil der Student@work-App ist, dass sich ein Student nur einmal mit einem Benutzernamen und einem Kennwort anmelden muss. Dann kann er die Anzahl der übrigen Tage drei Monate lang abfragen. Erst danach muss er seine Anmeldedaten erneut eingeben.

Der Benutzername und das Kennwort richtet der Student selbst online mithilfe seiner eID-Karte ein. „Die einmalige Identifikation mit der eID-Karte ist jedoch notwendig“, sagt Snyders. „Student@work enthält personenbezogene Daten. Dabei können wir uns keine Risiken erlauben. Durch die eID haben wir eine größere Sicherheit, dass die eingegebenen Anmeldedaten auch wirklich vom Werkstudenten selbst eingegeben wurden.“

Laufbahndaten zugänglich machen

Seit ein paar Jahren werden für Bürger immer mehr Daten der sozialen Sicherheit zugänglich. „Wir entwickeln uns unweigerlich in Richtung einer Laufbahndatenbank, mit der sich der Arbeitnehmer per gesichertem Zugriff einen Überblick über alle Informationen seiner Laufbahn verschaffen kann“, so Koen Snyders. „Dort kann er die Arbeitsbeziehungen in den verschiedenen Phasen seiner Laufbahn (als Student, als Aushilfskraft, als normaler Arbeitnehmer) sehen, seine Löhne und Arbeitszeiten abfragen, seine Situation mit Blick auf die Pension überprüfen.“

Transparenz bedeutet nicht nur, dass Daten zugänglich werden, sondern auch, dass sie auf benutzerfreundliche Weise dargestellt werden. Das bedeutet, dass manche Daten auch mobil verfügbar sein müssen. In dieser Hinsicht ist die Einführung einer Student@work-App heute ein wichtiger Schritt.

„Das ist nicht nur eine Art zusätzlicher Dienstleistung für den Studenten“, gibt Koen Snyders zu verstehen. „Wir sehen dies auch als ersten wichtigen Schritt in Richtung von mobilem E-Government in der sozialen Sicherheit.“

Links

Neues app student@work

 

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